Kieferorthopädische Maßnahmen

Kieferorthopädische Maßnahmen dienen der Regulierung der Zahnstellung und des knöchernen Kiefers. Für die Zusammenarbeit zwischen Kieferorthopäde und Parodontologe kann es viele Gründe geben.

Ein Zahn steht im Kiefer immer an der Stelle, wo alle Kräfte die auf Ihn wirken sich möglichst aufheben. Bei einer Parodontitis (siehe auch Kapitel Parodontologie) baut sich der zahntragende Knochen bedint durch eine bakterielle Infektion ab. Hierduch wird der Halt des Zahnes deutlich reduziert und eine Lockerung der Zähne entsteht. In der Folge können sich die Zähne verstellen. Es entstehen die gut sichtbaren großen Lücken zwischen den Zähnen. Dies führt zu einer starken optischen,ästhetischen und oft auch sprachlichen Beeinträchtigung.

Diese Lückenbildung, die häufig innerhalb weniger Monate oder Wochen auftritt ist oft das erste Indiz für eine bestehende Parodontitis. Bei der Beseitigung der großen Zahnlücken muss ein Parodontologe jedoch zunächst die Entzündung (Parodontitis) erfolgreich behandeln bevor die Zähne wieder in die „alte“ Position gestellt werden können. Ob und wie diese Zahnregulierung durchgeführt werden kann wird im Einzelfall entschieden werden!

Manchal kommt es auch zu „Zahnfleischproblemen“ während einer laufenden kieferorthopädischen Behandlung. Entweder ist das Zahnfleisch sehr stark entzündet und verdickt und oder bildet sich zurück. In Fällen von zurückgehendem Zahnfleisch liegt meist ein sehr dünnes Zahnfleisch vor. In solchen Fällen können geeignete Maßnahmen ergfolgen, um diese Art der Zahnfleischprobleme zu beheben.